Künstlerbiographien

Peter Vogel, Klavier

 

Peter Vogel studierte bei Günther Fetz Orgel und Hans-Udo Kreuels Klavier am Vorarlberger Landeskonservatorium in Feldkirch, bei Karl-Hermann Mrongovius an der Münchner Musikhochschule und anschließend an der Musikhochschule Zürich in der Meisterklasse von Homero Francesch Klavier. Darüber hinaus besuchte er regelmäßig Meisterkurse von Karl-Heinz Kämmerling, Oleg Maisenberg und Thomas Brandis (Kammermusik).
Zahlreiche Auszeichnungen, Rundfunk-, Fernseh- und CD-Aufnahmen begleiten seine intensive Konzerttätigkeit. Er trat auf verschiedenen Europäischen Festivals auf wie z.B. beim Nordhessischen Kultursommer, beim Forum Feldkirch, dem Bodenseefestival, den Bregenzer Festspielen und dem Flandern Festival und spielte mit renommierten Orchestern wie der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz. Seine Werke wurden bisher u.a. in Darmstadt, Frankfurt, Bregenz und Linz uraufgeführt.
 
Neben seiner künstlerischen Tätigkeit kann er auch auf ein mittlerweile zwanzigjähriges Engagement als Veranstalter zurückblicken. Dabei steht für ihn stets der Gedanke im Mittelpunkt Musik, Künstler und Publikum auf neue intensivere Weise miteinander zu verbinden und kulturell bedeutsame Musik mit all ihrer Kraft zu vermitteln. Im Jahr 1995, seinerzeit selbst noch Student, führte er über Ostern zum ersten Mal das Internationale Festival junger Meister durch, das sich zu einem beispielhaften Förderprogramm für junge, hochbegabte Künstler entwickelte und jährlich im gesamten Bodenseegebiet stattfindet. Aus diesem Festival entstand auch der biennale Internationale Klavierwettbewerb um den ZF Musikpreis sowie der jährlich stattfindende Internationale Klavierwettbewerb um den Rotary Jugendmusikpreis des RC Friedrichshafen-Lindau.
Zu seinem Portfolio als Veranstalter gehören auch die MTUOrchesterakademie, das Festival music open, die Lagenargener Schlosskonzerte und nun das Konstanzer Musikfestival.
 
Darüber hinaus ist er künstlerischer Leiter des Musikprogramms des Projekts Arlberg 1800, dem höchstgelegenen Konzertsaal Europas, der im Oktober 2015 eröffnet wird und ein vielseitiges Programm der Begegnung mit Musik mit über 120 Veranstaltungen im Jahr anbietet.

Alexei Stadler, Cello

 

Geboren 1991 in Leningrad in eine Musikerfamilie, begann Alexey Stadler als Vierjähriger mit dem Cellospiel. Ersten Unterricht erhielt er von Alexey Lazko, danach setzte er seine Ausbildung am Rimsky Korsakov Musikschule der Stadt Sankt Petersburg fort. Er besuchte Meisterkurse bei David Geringas, Frans Helmerson, Lynn Harrell, Steven Isserlis, Andras Schiff und Michael Sanderling.

Alexey Stadler studierte in der Klasse von Wolfgang Emanuel Schmidt an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Er war Stipendiat der „Oscar und Vera Ritter-Stiftung“ und „Alfred Töpfer Stiftung“ in Hamburg. Alexey Stadler spielt ein Cello von David Tecchler von 1715.

 

Während seines Studiums gewann er verschiedene Preise und nationale Auszeichnungen wie „Young Talent“ (2008, 2009 und 2010) und „Hope of Russia“ (2008, 2009). 2008 nahm er Rachmaninovs Sonate op. 19 auf einem Cello von A. Jacout auf, das einst dem russischen Zaren Nikolaus II. gehört hatte. 2012 nahm er am Kammermusikfestival „Chamber Music Connects the World“ der Kronberg Academy teil und trat dort mit Gidon KremerYuri Bashmet und Christian Tetzlaff auf.

 

Im Jahr 2012 gewann Stadler den renommierten TONALI Musikwettbewerb in Hamburg.

Als Solist ist er mit dem Mariinsky Orchester, den St. Petersburger Philharmonikern, Tokyo Symphony Orchestra, Orchestra della Svizzera Italiana, London Chamber Orchestra, Czech Radio Symphony Orchestra, Münchener Symphoniker, Irish Chamber Orchestra und unter namhaften Dirigenten wie Valery Gergiev, Vladimir Ashkenazy, Michael Sanderling und Marek Janowski aufgetreten.

Er spielte Kammermusik mit Janine Jansen, Boris Brovtsyn, Akiko Suwanai, Maxim Rysanov, Torleif Thedeen, Jörg Widmann, Itamar Golan, Igor Levit, Ebene Quartet und Martin Grubinger und erschien in Rezitals unter anderem beim Schleswig-Holstein Musik Festival, International Chamber Music Festival Stavanger, Heidelberger Frühling, Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und Vinterfest.

 

Mit seinen Debuts beim San Francisco Symphony Orchestra und Orchestra della Svizzera taliana unter Vladimir Ashkenazy und dem Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra unter Leitung von Michael Sanderling sowie einer Tour mit dem Young Philharmonic Orchestra Jerusalem und Weimar sorgte er in der Saison 2015/16 für Furore. Er war unter anderem bei International Chamber Music Festival Stavanger, dem St. Petersburg White Nights Festival und dem Schleswig-Holstein Musik Festival zu Gast.

 

Die Saison 2016/17 hält für Alexey Stadler eine Vielzahl an hochkarätigen Engagements bereit. Als einer der vielversprechendsten Cellisten der jungen Generation und Gewinner des TONALi Gran Prix 2012 in Hamburg wird er mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Staatsorchester Athen, der Riga Sinfonietta und DalaSinfoniettan in Konzerten zu erleben sein. Mit dem Haydn Orchester wird er auf einer Tournee in Deutschland und Italien zu erleben sein. Kammermusiktermine führen ihn ins Mariinsky Theater oder zum Menuhin Festival in Gstaad. Und auch beim Konstanzer Musikfestival wird Alexej Stadler zu hören sein.

 

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Andrej Bielow, Violine

 

Andrej Bielow geboren 1981 in Khmielnizkiy/Ukraine erhielt seinen ersten Violinunterricht mit fünf Jahren an der Musikschule in Khmielnizkiy. Ab 1993 besuchte er das Musikmittelschulinternat in Kiew. Als dort sein außergewöhnliches Talent offensichtlich wurde, nahm ihn Prof. Michael Kuzniezow in seine Familie auf und widmete sich seiner Geigenausbildung mit großem Engagement. Gemeinsam mit ihm übernahm Andrej Bielow bereits als Kind zahlreiche Konzertverpflichtungen in der Ukraine, in Russland, Polen, Deutschland sowie in den USA.

 

Seit 1997 lebt Andrej Bielow in Hannover und erhielt Unterricht bei Prof. Krzysztof Wegrzyn an der dortigen Hochschule für Musik, Theater und Medien, wo er 2006 auch sein Konzertexamen absolvierte. 2003/2004 studierte er mit Hilfe des Gerd Bucerius-Stipendiums der Deutschen Stiftung Musikleben am Conservatoire Nationale Supérieur Paris bei Jean Jacques Kantorow und Gerard Poulet. Meisterkurse besuchte er u.a. bei Herman Krebbers, Silvia Marcovivi und Ida Haendel, seit 2004 gibt er diese auch selbst in Europa, USA und Asien. Im darauf folgenden Jahr erhielt er einen Lehrauftrag für Violine an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.

Andrej Bielow ist Preisträger der internationalen Wettbewerbe Long Thibaud Paris (2002), Joseph Joachim Hannover (2000) und ARD München (1999). In den vergangenen Jahren erhielt er zahlreiche Stipendien von Kulturinstitutionen wie dem Ukrainischen Kulturfonds, der Theodor Lessing-Stiftung, der Stiftung „Kulturregion Hannover“ sowie einen Förderpreis des Landes Niedersachsen.

Als Solist konzertierte Andrej Bielow mit zahlreichen renommierten Orchestern wie dem New Japan Philharmonic, dem Orchestre National de Radio France, der NDR Radiophilharmonie Hannover, dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Amadeus Chamber Orchestra, dem Münchner Kammerorchester und dem Philharmonischen Orchester Kiew. Er musizierte mit namhaften Dirigenten wie Kurt Masur, Yan Pascal Tortelier, Gianandrea Noseda, Miguel Gomez-Martinez, Christian Arming, Agnieszka Duzcmal, Junichi Hirokami oder Christoph Poppen. 2009 brachte er das ihm gewidmete Violinkonzert Nr. 6 von Miroslav Skoryk mit der Filharmonie Lemberg zur Uraufführung. Konzertreisen führten ihn nach Frankreich, Italien, Spanien, Portugal, China, Mexiko, USA, Kanada sowie zu seinem Debüt in die Londoner Wigmore Hall.

 

Als Kammermusiker gastierte er auf Vorschlag der Deutschen Stiftung Musikleben unter anderem bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Schleswig-Holstein Musik Festival und auf Konzertreisen an Bord von „MS Europa“. Bei der Kronberg Academy trat Andrej Bielow an der Seite von Gidon Kremer, Juri Bashmet und des Beauxs Arts Trios auf. Zu seinen Kammermusikpartnern gehören Severin von Eckardstein, Nicolas Alstaedt, Kit Armstrong und Nils Mönckemeyer. Seit November 2005 ist er Primarius des renommierten Szymanowski-Quartetts, das weltweit konzertiert.

 

Von 2003 bis 2012 spielte Andrej Bielow als mehrfacher Preisträger des Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds ein Instrument als Leihgabe der Deutschen Stiftung Musikleben, zuletzt eine Violine von Giuseppe (Filius Andreae) Guarneri, Cremona ca. 1730-1735, eine treuhänderische Eingabe aus Kieler Familienbesitz. Derzeit hat er eine Greiner Geige als Leihgabe, die er im Rahmen eines Projekts als neues Instrument ausprobiert.

 

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Özgür Aydin, Klavier

 

Der türkisch-amerikanische Pianist Özgür Aydin hatte sein großes Konzertdebüt 1997 bei einer Aufführung von Brahms’ Klavierkonzert Nr. 1 mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Im gleichen Jahr gewann er den berühmten Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München und den Nippon Music Award in Tokyo – künstlerische Anerkennungen, die ihm seither als Grundlage für eine aktive und facettenreiche internationale Interpretenkarriere dienen. Außerdem ist er Preisträger der Cleveland International Piano Competition.

 

Aydin ist als Solist mit verschiedenen Orchestern in Deutschland und der Türkei aufgetreten sowie mit dem BBC Concert Orchestra in London, dem Simon Bolivar- Jugendorchester von Venezuela, der Slowakischen Philharmonie und dem Calgary Philharmonic Orchestra. Häufig ist er zu Gast bei Sommerfestspielen, etwa in Salzburg, Schleswig-Holstein, im Rheingau, beim Ravinia Festival und in Edinburgh. Er tritt in vielen prestigeträchtigen Konzertsälen auf, beispielsweise in der New Yorker Carnegie Hall, der Londoner Wigmore Hall, dem Münchner Herkulessaal und der Suntory Hall in Tokyo.

 

Aydin hat Aufnahmen von Solo-Klavierstücken von Beethoven, Schumann, Liszt und Chopin für die europäischen Label Videal und Yapi Kredi gemacht. Seine Interpretationen der vollständigen Zyklen von Beethovens 32 Klaviersonaten und seiner fünf Klavierkonzerte sowie von Bachs Wohltemperiertem Klavier haben überaus positiven Anklang bei den Kritikern gefunden.

Özgür Aydin ist auch ein passionierter Kammermusiker und spielt unter anderen mit Midori, Kolja Blacher und Clemens Hagen. Zusammen mit Midori erschien im Herbst 2013 eine CD mit Werken von Bloch, Janacek und Shostakovic bei Onyx Classics.

 

Aydin wurde in Colorado geboren, seine Eltern stammen aus der Türkei, und er begann sein Musikstudium am Konservatorium von Ankara. Später studierte er bei Peter Katin am Royal College of Music in London und bei Prof. Kämmerling an der Musikhochschule in Hannover. Wertvolle Impulse erhielt er außerdem von Künstlern wie Tatiana Nikolayeva und Andras Schiff.

 

Özgür Aydin lebt in Berlin.

 

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Naoko Shimizu, Viola

 

Beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München wurde Naoko Shimizu 1997 der 1. Preis verliehen, zu diesem Zeitpunkt wurde dieser im Fach Viola 21 Jahre lang nicht mehr vergeben. Seit diesem Erfolg stehen der Bratschistin die internationalen Konzertsäle der Welt offen. Zuvor hatte sie bereits 1995 den 1. Preis beim »Internationalen Instrumentalwettbewerb« in Markneukirchen gewonnen, sowie 1996 den »Internationalen Wettbewerb« in Genf. 1998 war sie Gewinnerin der »Young Concert Artist International Auditions« in den USA.

Als Solistin spielte sie unter anderem mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem SWR Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, dem Orchestre de la Suisse Romande, den Budapest Strings beim Rheingau Musik Festival und zahlreichen japanischen Orchestern. Außerdem führten sie Recital-Tourneen in die USA, nach Italien und nach Japan. Als Kammermusikerin war sie mehrmals Gast bei bedeutenden Festivals wie dem Marlboro Music Festival in den USA und dem Lockenhaus Music Festival. Naoko Shimizu musizierte sie beispielsweise mit dem Emerson String Quartet und dem Tokyo String Quartet. Neben ihrer Konzerttätigkeit gibt sie weltweit zahlreiche Meisterkurse. Die im japanischen Osaka geborene Künstlerin studierte an der Toho-Gakuen Musikhochschule bei Prof. Nobuo Okada. 1994 setzte sie ihre Ausbildung bei Prof. Nobuko Imai an der Hochschule für Musik Detmold fort und schloss sie 2000 mit dem Konzertexamen ab. Seit 2001 ist Naoko Shimizu Solo-Bratschistin bei den Berliner Philharmonikern, daneben ebenso gefragte Solistin und Kammermusikerin.

 

 

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Alexander Neubauer, Klarinette

 

Im Alter von 6 Jahren bekam Alexander Neubauer seinen ersten musikalischen Unterricht auf der Steirischen Harmonika. Ab dem 10. Lebensjahr erhielt er  Klarinettenunterricht bei Mag. Adolf Friedrichkeit und Privatunterricht am  Saxophon bei Johann Trummer. 1990, mit dem Eintritt ins Musikgymnasium  Graz, begann sein Klarinettenunterricht bei Prof. Gerhard Kühnl am  Konservatorium der Stadt Graz. Er gewann mehrere Preise bei "Jugend  musiziert", darunter mehrmals den Ersten Preis. Mit 17 Jahren, dem Übertritt ins  Musikgymnasium Wien (Matura 1995), begann er gleichzeitig das Studium an der Wiener Musikuniversität bei den Klarinettisten der Wiener Philharmoniker Professor Peter Schmidl und Johann Hindler bzw. dem Klarinettisten der Wiener Symphoniker Gerald Pachinger. Seine Diplomprüfungen (die 1. Diplomprüfung im Oktober 1998 und die 2. Diplomprüfung im Juni 2001) absolvierte er jeweils mit Auszeichnung und Erlagnung des akademischen Grades "Magister artium" (im Juli 2001). 

Alexander Neubauer war Substitut bei den Wiener Philharmonikern, im Orchester der Wiener Staatsoper, im Berliner Philharmonischen Orchester sowie bei den Wiener Symphonikern und arbeitete dabei regelmäßig mit Dirigenten wie Zubin Mehta, Mariss Jansons, Riccardo Muti, MIchael Tilson Thomas und Eliahu Inbal zusammen. Als Soloklarinettist spielte er zahlreiche Konzerte und Tourneen, unter anderem mit den Bamberger Symphonikern, dem Wiener Concert-Verein, der Wiener Kammerphilharmonie, dem Wiener Jeunesse Orchester, der Jungen Wiener Bläserphilharmonie und dem Attersee Institute Orchestra unter Vladimir Feosejev, Giuseppe Sinopoli, Heinrich Schiff, Sir Neville Marriner.

Er kann bereits auf zahlreiche Konzertauftritte als Solist zurückblicken, unter anderem mit Klarinettenkonzerten von Mozart, Süssmayer, Copland, Stamitz und Pleyel, mit dem Wiener Concert-Verein, der Jungen Philharmonie Wien und dem Tiroler Kammerensemble InnStrumenti, dem Ambassade Orchester Wien, dem Wiener Jeunesse Orchester sowie mit der Philharmonie Györ. 
Internationale Kammermusikkonzerte präsentierte er unter anderem mit dem Hugo Wolf Quartett, Szymanowski Quartett, Eos Quartett, Rodin Quartett, Gemeaux Quartett sowie mit den Pianisten Christopher Hinterhuber, Cornelia Herrmann, Rico Gulda, Eduard und Johannes Kutrowatz, Markus Schirmer, dem Akkordeonisten Andrej Serkow und der Geigerin Patricia Kopatchinskaja. Er ist ebenfalls ein gefragter Kammermusikpartner von Musikern aus den eigenen Reihen der Wiener Symphoniker sowie von Mitgliedern aller anderen Wiener Orchester. Außerdem wird Alexander Neubauer regelmäßig zu Festivals und Konzertreihen im In- und Ausland eingeladen.

 

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Johannes Fleischmann, Violine

 

Johannes Fleischmann gab sein Debut als Solist im Mai 2009 mit dem Violinkonzert von Johannes Brahms im großen Saal des Wiener Konzerthauses. Darauf folgten 2012/13 Auftritte mit der Sinfonietta Baden unter Christoph Ehrenfellner im Wiener Musikverein und der Sinfonietta Köln.

Als Kammermusiker trat er bereits an der Seite namhafter Künstler wie Christian Altenburger, André Cazalet, Rainer Küchl, Sergey Malov, Johannes Meissl, Reinhard Latzko, Cédric Pescia, Norman Shetler, Veronika Trisko sowie Mitgliedern der Wiener und Berliner Philharmoniker auf.

Er nahm unter anderem bei Festivals wie dem „International Musicians Seminar Prussia Cove“, dem „Europäischen Kulturtagen Frankfurt“, „Attersee Klassik“, dem „Festival Pablo Casals de Prades“ sowie dem „Steirischen Kammermusik Festival“ teil und musizierte bereits in berühmten Konzerthäusern wie dem Wiener Musikverein, dem Wiener Konzerthaus, dem großen Saal des Tschaikowsky Konservatoriums in Moskau, dem Brucknerhaus Linz, der Carnegie Hall, der Santory Hall in Tokio sowie dem Flagey in Brüssel.

 

Neben seinen zahlreichen solistischen und kammermusikalischen Projekten ist Johannes Fleischmann regelmäßig Gast großer Orchester wie der Wiener Philharmoniker. In diesen Orchestern nutzte er die Gelegenheit, mit Persönlichkeiten wie Daniel Barenboim, Sir Colin Davis, Valery Gergiev, Nikolaus Harnoncourt, Lorin Maazel, Zubin Mehta, Riccardo Muti, Georges Prêtre, Sir Simon Rattle und Christian Thielemann zusammenzuarbeiten. Seine Erfahrung betreffend Fernseh- und Radioaufnahmen konnte der vielseitig interessierte Musiker durch Kooperationen mit dem ORF, Ö1, Radio Stephansdom und dem National Radio Slovenija sammeln.

Zusammen mit Philippe Raskin gündete er 2010 das Duo Raskin & Fleischmann, welches seit ihrem Debut im November 2010 in Wien auch in Europa, Afrika, dem Nahen Osten sowie in Süd- und Nordamerika konzertierten. Neben ihrem Debutkonzert im Wiener Musikverein führen das Duo 2015/16 mehrere Konzerttourneen durch Mexiko, Kolumbien, Italien, Belgien, Japan, Libanon, Russland, Türkei, Kenia, Tunesien, Spanien, Kanada und USA. 

 

Für das Jahr 2014/15 ernannte das österreichische Außenministerium Raskin & Fleischmann zu NASOM („New Austrian Sound of Music“) – Botschaftern. Aufgrund ihrer „herausragenden Darbietungen als kammermusikalisches Ensemble“ erhielt das Duo den „Piano Chamber Music Award“ des ISA-Festivals 2014.

Der in Wien geborene Violinist erhielt seinen ersten Instrumentalunterricht bereits im Alter von fünf Jahren. Er maturierte am Musikgymnasium in Wien und gründete 2003 das „o(h)!-ton Ensemble, Wien“. Im selben Jahr begann er sein Studium an der Musikuniversität Wien bei Klaus Maetzl und Christian Altenburger, welches er 2011 mit Auszeichnung abschloss. Seit 2011 vertieft Johannes Fleischmann seine Kammermusik-Kenntnisse bei Johannes Meissl und Hatto Beyerle. Überdies besuchte er unter anderem Meisterkurse bei Miguel da Silva, Wolfgang David, Evgenia Epshtein, Erich Höbarth, Rainer Honeck, Patrick Jüdt, András Keller, Peter Nagy, Ruggiero Ricci und András Schiff.

 

Johannes Fleischmann spielt auf einer Geige von Johann Georg Stauffer aus dem Jahre 1826.

 

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Bernhard Plagg, Trompete

 

Bernhard Plagg wurde 1989 in Mals/Sudtirol (Italien) geboren, wo er erste musikalische Erfahrungen in der heimischen Blaskapelle und bei seinem ersten Trompetenlehrer Anton Stecher sammelte. Daraufhin studierte er am Vorarlberger Landeskonservatorium in Feldkirch Trompete bei Lothar Hilbrand. Nachdem er sein Bachelorstudium 2011 mit Auszeichnung abschloss, wechselte der Sudtiroler für sein Masterstudium an die Universitat Mozarteum Salzburg, wo er bei Prof. Hans Gansch und Prof. Mag. Andreas Ottl studierte. In der Spielzeit 2012/13 war er Praktikant in der Staatsphilharmonie – Staatstheater Nürnberg und Akademist im Bayerischen Staatsorchester in München. Prägende Erfahrungen sammelte Bernhard Plagg unter anderem auch in fünf Europatourneen mit dem renommierten Gustav Mahler-Jugendorchester, wo er mehrmals als Solotrompeter tätig war. Von August bis Dezember 2013 bekleidete er die Solotrompeten-Stelle bei der Nordwestdeutschen Philharmonie in Herford. Im Januar 2014 wechselte er als Wechseltrompeter zur Staatsphilharmonie – Staatstheater Nürnberg. Seit der Spielzeit 2016/17 ist er im Konzerthausorchester Berlin engagiert.

 

Als Gast war er unter anderem bei den Münchner Philharmonikern, Bamberger Symphonikern, im Münchner Rundfunkorchester, sowie dem Rundfunk Symphonie Orchester Berlin tätig.

 

Während seiner Laufbahn spielte er bereits unter bekannten Dirigenten wie Zubin Mehta, Kent Nagano, Fabio Luisi, Ivan Fischer, Bertrand de Billy, Daniele Gatti, Herbert Blomsted, Phillip Jordan, Christoph Eschenbach, Simone Young, Vladimir Jurowski und David Afkam.

Peter Vogel Jazz Ensemble

 

Der Lindauer Pianist, Komponist und Arrangeur Peter Vogel gilt als Klangwanderer durch alle Stile mit überbordendem Ideenreichtum, der keine letzte Fassung zulässt. Die Verbindung von Seelenklang, intellektueller Struktur, Spontaneität und zwingender Rhythmik sind die Flügel seines Schaffens. Das Spektrum auf seiner CD »Wings« reicht vom anspruchsvollen Jazztune bis hin zur tief berührenden Ballade. Neben Peter Vogel am Flügel sind die charismatische Augsburger Sängerin Alexandrina Simeon, die mit ihrer facettenreichen Stimme auf allen Podien zu begeistern weiß, der österreichische Ausnahmesaxophonist und rasante Klangzauberer Christian Maurer, der Bassist und pünktliche Groovemaster Gerd Boelicke aus München sowie der geniale Taktiker Wolfi Rainer aus Innsbruck am Schlagzeug zu erleben.

 

Die Ensemblemitglieder sind bereits mehrfach beim Konstanzer Musikfestival aufgetreten-

Porträts der Ensenmlemitglieder finden Sie weiter unten.

 

Nähere Informationen unter: www.birdmusic.de

 

Hier finden Sie eine Rezension zu Wings im Südkurier

 

Und hier einen TV-Beitrag im Augsburger Lokalfernsehen

 

Hier eine Rezension in der Schwäbischen Zeitung:

Eine Rezension aus der Augsburger Allgemeinen

Eine Rezension aus der Scwäbischen Zeitung

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In der Vergangenheit haben mitgewirkt:

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Alle Jahre

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Peter Vogel und sein C-Jazz-Ensemble
Christian Maurer, Saxophon · Peter Vogel, Klavier
Gerd Boelicke, Bass · Wolfi Rainer, Schlagzeug

 

Im Jahr 2012 präsentierte Peter Vogel erstmalig sein C-Jazz-Ensemble im Rahmen der Langenargener Schlosskonzerte. Unter dem Titel „Hin  und weg vom Brückenschlag“ schrieb der Südkurier: „Peter Vogel und Co. spielen auf einem Abstraktionsniveau, das man auch auf einem reinen Jazzpodium nicht alle Tage erlebt. Das C-Jazz-Ensemble überzeugt durch überbordenden Erfindungsreichtum, offene Kanäle und viel Humor.“ Diese einzigartige Gruppierung formierte sich erstmals im Jahr 1996 um den deutschen Pianisten, Organisten und Komponisten Peter Vogel und den österreichischen Ausnahmesaxophonisten Christian  Maurer. Die Kernbesetzung bildet das „klassische“ Jazzquartett, das der Bassist Gerd Boelicke und der Schlagzeuger Wolfi Rainer komplettieren. Die Musiker des Ensembles sind auf den großen Jazzbühnen und Festivals Europas, aber auch Asiens zuhause. In dieser Saison stellt Peter Vogel den Kinderszenen Robert Schumanns oder Claude Debussys (Children‘s Corner) seine eigenen gegenüber. Die Genres Klassik und Jazz werden   er nicht einfach nur nebeneinander, sondern miteinander in Bezug gestellt und auf stringente Weise verwoben.

Alexandrina Simeon, Gesang

 

Alexandrina Simeon wurde 1976 in Varna (Bulgarien) geboren und erhielt bereits im Alter von fünf Jahren Violinunterricht. Nach einer klassischen Gesangsausbildung intensivierte sie ihre Studien in Richtung Jazz-Gesang bei Harriet Lewis, Sandy Patton und Karen Edwards, unter deren Leitung sie einige Jahre Mitglied im Jazzchor des Münchner Richard-Strauss-Konservatoriums war.

Sie spielt heute mit ihrem Quintett auf internationalen Jazz Festivals.

Alexandrina Simeon ist über den Jazz hinaus in verschiedenen Stilrichtungen zu Hause. Ihr Repertoire erstreckt sich über Klassik bis hin zu Soul, Pop und Gospel. Diese Vielseitigkeit ermöglicht ihr das Arbeiten mit unterschiedlichsten Bands und Ensembles und bringt neue Berührungspunkte hervor, wie z.B. mit dem Peter Vogel Quintett, dem Orchester Fink und Steinbach, dem Trio Seraphin oder dem Szimanowsky-Quartett. Darüber hinaus musiziert sie ebenso gerne mit Bands und Ensembles, wie auch a capella (afrikanischer Polyphonie-Gesang, bulgarische Volksweisen). „…Ihre Stimme kann druckvoll agieren, sich in Wehmut verlieren oder himmelhoch jauchzen…“ (Jazzthing) 

 

Hier finden Sie Informationen zu Alexandrina Simeon

 

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Christian Maurer, Saxophon

 

Der Ausnahmesaxophonist Christian Maurer, geboren 1967 in Ried (Oberösterreich), hat in Wien studiert und Kurse bei Eugene Rousseau und Bob Berg belegt. Er ist gleichermaßen im Klassik- wie im Jazzgenre zu Hause. Seit 2003 ist er als Professor für klassisches Saxophon an der Wiener Musikuniversität tätig. Sein bisheriger Weg wurde von zahlreichen Auszeichnungen begleitet. Er trat mit den remmiertesten Orchestern auf. Neben seinen „klassischen Engagements“ tourte er mit Berühmtheiten aus der Jazzszene durch die ganze Welt. Mit der Upper-Austrian-Bigband leitet er eine der führenden Formationen dieser Art in Österreich und hat bislang mehr als 50 CDs herausgebracht. Christian Maurer ist Mitglied vieler Ensembles, darunter auch „Saxofour“, einem Quartett, in dem sich die Elite der österreichischen Jazz-Saxophonisten zusammenfand.

 

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Wolfi Rainer, Schlagzeug


Wolfi Rainer, geboren 1977 in Innsbruck, studierte an der University of music and performing arts wo er im Jahr 2005 mit Summa Cum Laude abschloss. Ein darauf folgender Anerkennungspreis ermöglichte ihm sein fortführendes Studium in den USA. 2006/07 lebte, studierte und arbeitete er für sechs Monate in New York City, wo er Unterricht bei Ari Hoenig, John Hollenbeck, Ian Froman und Guy Licata nahm. Neben seiner Arbeit als Sideman ist er der Leiter seines elektronisch orientierten Ensembles „Cosmonique“ und der „Wolfi Rainer Band“.
Er ist bereits bei Musikfestivals in Österreich, Deutschland, Ex-Jugoslawien, USA und Japan aufgetreten und lebt derzeit als freiberuflicher Musiker in Wien. Wolfi Rainer hat bereits mit zahlreichen, namhaften Musikern zusammen gearbeitet. Im Herbst 2014 erhielt er den Jazzpreis der Stadt Innsbruck.

 

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Dragan Trajkovski, Bass      neu im Jahr 2018

 

Dragan Trajkovski, zur Zeit der wahrscheinlich der meistbeschäftigte Bassist in Innsbruck. Er spielt seit fünf Jahren neben seinem Engagement im Sinfonieorchester Kontrabass und E-Bass in zahlreichen Projekten und Bands. Der gebürtige Mazedonier hat sein Studium in seiner Heimat und in Köln absolviert, dort verbrachte er 10 Jahre, bevor er zu dem aktuellen Engagement in Innsbruck wechselte. Die Musik stammt vom Filip Bulatovic Trio mit diesem am Klavier, Dragan Trajkovsi am Kontrabass und Rodrigo Vilallon am Schlagzeug.

 

Hier können Sie Dragan Trajkovski musizieren hören

Gerd Boelicke, Bass

 

Der 1964 in Hamburg geborene Gerd Boelicke besuchte die Joe Haider Jazz-Schule in München und ist seit 1983 freischaffender Musiker. Er arbeitete mit verschiedenen Formationen und namhaften Musikern wie der Rick-Keller-Band, Uwe Ochsenknecht, Chris de Burgh und Manfred Mann zusammen. Bis 1989 war er Dozent für E-Bass an der Musikschule Ohrwurm und gründete 1987 seine eigene Formation Triologue mit der Stilrichtung Modern Jazz bis Fusion.
Ein Studienaufenthalt am Berklee College of Music in New York und Boston erweiterte seine Ausbildung. Als Bassist in verschiedenen Bands trat er bei zahlreichen Jazzfestivals auf (München, Salzburg). Er war Mitglied der Formation Dreizack, dem der Jazztime-Verlag „Funkenflug, Energie-Infusion und spieltechnische Glanzleistungen“ attestierte. Im August dieses Jahres tritt er mit den Soulmates von Leslie Mandoki auf einem Festival in Ungarn auf.

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Im Jahr 2015, 2016

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Valeriy Sokolov, Violine

 

„ Valeriy Sokolov‘s violin playing requires every superlative in the dictionary ...“

 

Valeriy Sokolov, 1986 in der Ukraine geboren, hegt seit 2010 eine besondere Beziehung zur Bodenseeregion. Damals gab er ein phänomenales Violinrecital im Rahmen des Internationalen Violinfestivals junger Meister. In den Jahren 2012 und 2014 erntete er an selber Stelle für seine Interpretationen der Violinkonzerte von Beethoven, Brahms und Prokofjew Begeisterungsstürme. In den Jahren 2012, 2013 und 2014 gastierte er bei den Langenargener Schlosskonzerten und wurde auch dort mit Ovationen gefeiert. Beeindruckt von der Schönheit dieser Landschaft reifte der Wunsch, sich hier in besonderer Weise einzubringen. Die Gelegenheit bot sich, als sein Freund Peter Vogel ihm anbot, sich beim Konstanzer Musikfestival an der künstlerischen Leitung zu beteiligen.

 

Valeriy Sokolov gilt als der Superstar unter den Geigern seiner Generation. Spätestens seit dem Gewinn des Internationalen George Enescu Wettbewerbs im Jahr 2005 begann der Stern Valeriy Sokolovs stetig zu steigen. Begleitet wird sein Höhenflug seit vielen Jahren von dem berühmten Musikdokumentarfilmer Bruno Monsaingeon, der ihn mit dem jungen Menuhin oder Issac Stern vergleicht. Längst tritt er als Solist mit den namhaftesten Klangkörpern wie dem Chamber Orchestra of Europe, dem Birmingham Symphony Orchestra, dem Tonhalle Orchester Zürich, dem Orchestre National de France, dem Cleveland Orchestra, dem Moscow Philharmonic Orchestra oder dem Tokyo Symphony Orchestra auf und erobert die berühmtesten Konzertorte der Welt wie zum Beispiel die Wigmore Hall in London oder die Carnegie Hall in New York.
Er ist auch regelmäßig zu Gast auf den großen Festivals in Aspen, Verbier, Gstaad, St. Denis oder Lockenhaus. Das englische FM Classic Magazine verkündet: „Sokolov‘s violin playing requires every superlative in the dictionary“.

 

Valeriy Sokolov spielt auf einer Geige von Antonio Stradivari aus dem Jahre 1703.

 

Hier finden Sie einige Kritiken zu früheren Konzerten von Valeriy Solkolov

 

Hier finden Sie die Website von Valeriy Sokolov

 

Und noch mehr Information zu Valerij Sokolov.

 

Hier können Sie Valeriy Sokolov mit dem Tonhalle-Orchester Zürich musizieren hören

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Im Jahr 2016

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Jeremy Menuhin, Klavier

 

Jeremy Menuhin, Sohn von Yehudi Menuhin, ist weltweit anerkannt für die Kunstfertigkeit und Vollkommenheit seiner Interpretationen: ausnahmslos lyrisch, beispielgebend, ausgesprochen geschliffen und unmittelbar ausdrucksstark (The New York Times). "J.M. besitzt die wesentlichen Qualitäten eines 'Maestro', eine Verbindúng von Rafinesse und Leidenschaft kennzeichnen sein Spiel".

 

Hier finden Sie mehr Information zu Jeremy Menuhin

 

Hier könnne Sie Jeremy Menuhin musizieren hören

 

Hier musiziert Jeremy Menuhin zusammen mit seinem Vater Yehudi Menuhin

 

 

Gary Hoffmann, Violoncello

 

Gary Hoffman wurde in Vancouver, Canada, geboren und studierte bei Karl Fruh und János Starker. Bereits mit 15 gab Gary Hoffman sein Solorecital-Debut in der Londoner Wigmore Hall. Mit 22 wurde er das jüngste Fakultäts-Mitglied in der Geschichte der Indiana University School of Music. International bekannt wurde Gary Hoffman, als er 1986 als erster Amerikaner den Internationalen Rostropovich Wettbewerb in Paris gewann.

Als Solist trat Gary Hoffman mit vielen renommierten Orchestern auf, unter anderem mit den Symphonieorchestern von Chicago, London, Montreal und San Francisco. Dabei arbeitete er mit so namhaften Dirigenten wie André Prévin, Charles Dutoit, James Levine und Mstislav Rostropovich zusammen.

 

Gary Hoffman gab zahlreiche Solorecitals, unter anderem in der Suntory Hall in Tokyo, im Théâtre des Champs-Elysées, im Tivoli in Kopenhagen und dem St. Lawrence Center in Toronto und war Gast bei den Festivals in Aspen, Schleswig-Holstein, Bath, Marlboro, bei Mstislav Rostropovichs Internationalem Musikfestival in Evian und der Mostly Mozart Series.

Regelmäßig wird Gary Hoffman eingeladen, Meisterklassen zu geben, beispielsweise beim Casals Festival in Prades, der Eastman School of Music und dem Piatigorsky Seminar an der University of Southern California.

 

Hier finden Sie mehr Information zu Gary Hoffmann

 

Hier können Sie Gary Hoffmann musizieren hören

 

Hier noch mehr Hörbeispiele für Gary Hoffmann

Nikita Boriso-Glebsky, Violine

 

Einer der vielversprechensten jungen russischen Geiger ist der 1985 in Volgodonsk geborene Nikita Borisoglebsky.  Jüngst studierte er am Tschikowsky Konservatorium in Moskau bei Eduard Grach und Tatiana Berkul, wo er gerade sein Aufbaustudium abgeschlossen hat.

Er konzertierte bereits mit namhaften Orchestern wie dem Mariinsky Symphonie Orchester, dem Russischen Symphonieorchester, dem NDR Symphonieorchester, Amadeus Kammerorchester, Litauischen Staatsorchester und dem Ukrainischen Natioalorchester. Zu den Dirignten, mit denen  er zusammenarbeitete zählen unter anderem Valery Gergiev, Yuri Bashmet, Olari Elts, Agnieszka Duczmal, Yoel Levi, ChristophPoppen, Eduard Grach und Alexander Sladovsky.

Nikita Borisoglebsky ist Gewinner von zahlreichen internationalen Wettbewerben wie dem Yampolsiky-Wettbewerb, dem Wettbewerb in Kloster-Shontal, dem internationalen Violin-Wettbewerb in Hannover, dem Oistrakh Violin-Wettbewerb in Moskau und bekam sogar die Silbermedallie des 13. Tschaikovsky Wettbwerbes in Moskau.

Er ist Gast bei wichtigen russischen Festivals in Moskau und St. Petersburg wie z.B. dem Festival „Dezembernächte“,  initiert von Svjatoslav Richter.

 

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Gerard Caussé, Viola

 

Gérard Caussé ist nicht nur einer der weltweit führenden Kammermusiker und Konzertsolisten, sondern hat entscheidend dazu beigetragen, die Viola als eigenständiges Soloinstrument zu etablieren und ihr durch zahlreiche Widmungswerke – u.a. von Gérard Masson – neue Klangräume zu erschließen. Seine mit vielen Preisen gekrönte Diskographie umfasst mehr als 40 Titel bei den Labels Virgin Classic, Aeon und Deutsches Grammophon.

 

International bekannt wurde der in Toulouse geborene Künstler Mitte der 1970er Jahre als Gründungsmitglied und Solobratschist in Pierre Bouez‘ Ensemble Intercontemporain. Seine solistische Karriere führte ihn in der Folge auf wichtige Konzertpodien in der ganzen Welt, wo er mit Klangkörpern wir dem Orchestre National de Radio France oder dem Orchestre de la Suisse Romande sowie mit Dirigenten wie James Conlon, Kent Nagano oder Krzysztof Penderecki auftrat. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen Gidon Kremer, Maxim Vengerov, Frank Peter Zimmerman, Renaud und Gautier Capuçon, Augustin Dumay, Dmitri Sitkovetsky, Frank Braley, Nicholas Angelich, Paul Meyer, Gary Hoffman, Alois Posch sowie das Hagen Quartett und das Modigliani Quartett.

 

Als Professor lehrt Gérard Caussé an der Escuela Superior de Música Reina Sofia in Madrid. Von 2002 bis 2004 war er Künstlerischer Leiter des Orchestre de Chambre National de Toulouse, gefolgt von leitenden Verpflichtungen beim Florilegio Musical Salmantino und beim Jugendorchester der Fundación Caja Duero.

 

Gérard Caussé spielt eine Bratsche von Gasparo da Salo aus dem Jahr 1560.

 

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Im Jahr 2015

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Boris Brovtsyn, Violine

 

Der russische Geiger Boris Brovtzyn wurde 1977 in Moskau geboren. Mit dem Gewinn des Internationalen Tibor Varga Wettbewerbs begann
sein Stern stetig zu steigen. Als Solist trat er mit so namhaften Klangkörpern wie dem Orchestre Philharmonique de Strasbourg, Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo, Orchestre National de Lille, Orchestre BBC Philharmonic und weiteren auf.
Er trat unter anderem beim Verbier Festival, Lugano Festival, Edinburgh Festival, Oxford Chamber Music Festival, Ryedale Festival, Genius of the Violin Festival, Jerusalem Chamber Music Festival and in the „George Enescu“ auf. Zu seinen ständigen Kammermusikpartnern gehören Janine Jansen, Maxim Rysanov, Amihai Grosz, Boris Andrianov, Anastasia Voltchok, Denis Matsuev and Alexei Ogrintchou.

 

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Lise Berthaud Viola

 

Lise Berthaud ist 1982 geboren und gehört mittlerweile zu den gefragtesten Bratschistinnen weltweit. Sie ist auf so renommierten Bühnen und
Veranstaltungen wie der Wigmore Hall, dem Théâtre des Champs-Elysées und vielen anderen mehr aufgetreten. 2013 wurde sie ausgewählt,
bei den BBC Radio 3 New Generation Artists Scheme dabei zu sein und wurde eingeladen mit dem BBC Symphony Orchestra, dem BBC Philharmonic Orchestra und dem BBC National Orchestra of Wales Tourneen durchzuführen. Im September 2014 gab sie ihr Debüt bei den BBC Proms als Solistin wiederum mit dem BBC Symphony Orchestra unter der Leitung von Andrew Litton in der Londoner Royal Albert Hall. Ihre erste
CD als Partnerin des Pianisten Adam Laloum kam Ende 2013 heraus und wurde sogleich dem Diapason d‘Or ausgezeichnet.

 

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Boris Andrianov, Violoncello

 

Der 1976 geborene Cellist Boris Andrianov gilt als einer der besten russischen Cellisten seiner Generation. Startschuss für seine steile Karriere war sein Erfolg beim XI. Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau 1998 (dritter Preis und Bronzemedaille). Seine Teilnahmen am Internationalen Cello Wettbewerb Antonio Janigro in Zagreb, am Internationalen Mstislav Rostropovich Wettbewerb in Paris und am
Internationalen Wettbewerb in Südafrika (Grand Prix) brachten nicht nur weitere Preise, sondern veranlassten auch Daniel Shafran und Mstislav Rostropovitch zu begeisterten Kommentaren. Neben seiner solistischen Arbeit widmet er sich intensiv der Kammermusik und gewann den ersten Preis des Dimitri-Schostakowitsch-Kammermusikwettbewerbs in Hannover. Er gastiert auf namhaften Festivals und arbeitete als Solist mit berühmten Klangkörpern wie dem Orchestre National de France, dem Russischen National Orchester, dem Russischen Staatsorchester, dem Polnischen Kammerorchester und dem Wiener Kammerorchester zusammen. Er nahm zahlreiche preisgekrönte CD-Einspielungen vor.

 

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Alexej Shadrin, Violoncello

 

Alexej Shadrin ist 1993 in Charkow (Ukraine) geboren. Schon im Jahr 2000 wurde er in die Spezialmusikschule für hochbegabte Kinder aufgenommen. Es dauerte nicht lange bis sich sein Talent über die Grenzen seiner Heimatstadt hinaus herumsprach und so trat er bereits als
Grundschüler in zahlreichen Konzerten auf, darunter in der ukrainischen Hauptstadt Kiew oder im russischen Nishi Novgorod. Seit 2010 studiert er in der Klasse von Prof. Leonid Gorokhov an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen säumen seinen Weg, der ihn in dieser Saison sowohl als Solist mit Orchester als auch inKammermusikformationen zu Konzertauftritten nach Korea, in die Ukraine, nach Frankreich und Deutschland führt.

 

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Evgeny Izotov, Klavier

 

Der 1979 in eine Musikerfamilie hineingeborene Evgeny Izotov gehört zu den auffälligsten Pianisten, die aus dem berühmten St. Petersburger Konservatorium hervorgegangen sind. Sein außergewöhnliches Können brachte ihm früh zahlreiche Auszeichnungen ein. So ist er Preisträger der renommierten Internationalen Klavierakademie Como (Italien) und des Internationalen George Enescu Wettbewerbs in Rumänien. Seit 2004 betreut er eine Kammermusikklasse am St. Petersburger Konservatorium und hat darüber hinaus seit 2008 eine Professur für Klavier an der Musikuniversität Pusan (Südkorea) inne. Zu seinen ständigen Musizierpartnern gehören Valeriy Sokolov, Leonid Gorokhov, das Atrium Quartett sowie das Szymanowski Quartet. Er ist regelmäßig als Solist mit renommierten europäischen und asiatischen Orchestern unterwegs und zu Gast auf namhaften Festivals wie dem Harrogate Festival und dem Bath Festival in England, Busoni in Bozen (Italien), Auvers-sur-Oise in Frankreich sowie dem Eilat Festival in Israel.

 

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Itamar Golan, Klavier

 

“Itamar Golan truly captivates audiences with his playing and in the auditorium he creates an incredibly intense atmosphere. Golan is a virtuoso in the finest sense of the word, utterly dedicated to music and an absolute professional.” BBC Music Magazine

 

Der 1970 in Wilna (Litauen) geborene Pianist Itamar Golan gehört weltweit zu den arriviertesten Musikern unserer Zeit. Die Liste seiner Kammermusikpartner ist ebenso lang wie prominent. Er gastiert regelmäßig an den berühmtesten Konzerthäusern der Welt und wird zu den namhaften Festivals wie nach Ravenna, Chicago, Tanglewood, Edinburgh, Verbier, Salzburg und Luzern eingeladen. Als Solist spielt er mit so
renommierten Klangkörpern wie dem Israel Philharmonic Orchestra oder den Berliner Philharmonikern unter Zubin Mehta. Zudem hat er für die Deutsche Grammophon, Teldec, EMI und Sony Classic zahlreiche Aufnahmen eingespielt. Von 1991 bis 1994 unterrichtete Itamar Golan an der Manhattan School of Music. Derzeit ist er Professor für Kammermusik am Pariser Konservatorium.

 

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Sylvia Zucker, Viola

 

Sylvia Zucker ist 1980 geboren und wuchs in Salem am Bodensee auf. Sie studierte zunächst Violine bei Prof. Sebastian Hamann in Lübeck und Luzern und wechselte 2007 zur Bratsche. Nach Studien bei Michel Rouilly in Zürich, schloss sie das Konzertdiplom mit Auszeichnung bei Prof. Isabel Charisius in Luzern ab. Es folgte ein Kammermusikstudium in Salzburg (Hagen Quartett) und in Basel bei Walter Levin und Prof. Rainer Schmidt. Sie ist passionierte Kammermusikerin und gewann mit dem Gémeaux Quartett zahlreiche Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben – unter anderem beim ARD-Wettbewerb. Neben Auftritten im KKL Luzern, der Opera Bastille Paris, der Tonhalle Zürich, der Wigmore Hall und Kings Place in London oder in der Kölner Philharmonie, ist sie Gast namhafter Festivals, wie beispielsweise dem Lucerne Festival, der Schubertiade Schwarzenberg, dem Rheingau Musikfestival, dem Heidelberger Frühling, dem Kitakyushu Festival in Japan sowie dem Davos Festival. Sylvia Zucker spielt bis heute als Mitglied der Lucerne Festival Strings.

 

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